FLUCHT - 65 Jahre UN-Flüchtlingskonvention - Europas Zukunft menschenwürdig gestalten

Projekt-Beschreibung

Die Errungenschaften unserer Demokratie sind nicht länger selbstverständlich. Abseits stehen ist keine Option mehr. Die UN-Flüchtlingskonvention mit ihrem Zusatzprotokoll von 1967 gehört zum Europäischen Werte-System: Schutz der Flüchtlinge, Gewährung von Schutz, Religions- und Meinungsfreiheit etc. . Sie basiert auf den Grundwerten  Menschenwürde, Freiheit und Toleranz. Und es steht derzeit nicht weniger auf dem Spiel als diese Werte Europas. In ganz Europa erstarken rechte und rechtspopulistische Parteien und Bewegungen und sogar Regierungen. Deshalb wird "Flucht" vor allem junge Bürgerinnen und Bürger in die Aktivitäten einbinden und motivieren Stellung zu beziehen. "Erinnerung ist das Geheimnis der Erlösung" - d.h. für "Flucht": Die Geschichte darf sich nicht wiederholen! und: wir brauchen eine Sensibilisierung für Fluchtursachen heute, globale Zusammenhänge von Fluchtgründen und Entwicklungsförderung. Diese globale Dimension will "Flucht" mit seinen Aktivitäten vermitteln. Dazu werden junge Menschen Geflüchtete von "damals" und "heute" interviewen, werden mehr über Fluchtursachen und Biographien von Menschen erfahren, werden beteiligt eine Ausstellung mit vorzubereiten und an einer Debatte teilnehmen, die mit Vertretern aller Gesellschaftsgruppen stattfindet - in Gegenwart von Dokumenten von Flucht: Bilder, Fotos und Zeitzeugen. Diese Bilder und Fotos - mit den Portraits - werden aufrütteln, werden die Geschichte erinnern, die zu diesem Werte-System Europas geführt hat, werden Empathie wecken und Verständnis. Mit diesem Verständnis kann Beziehung entstehen und damit Integration. 

Bei den Debatten wird auch darüber gesprochen, wie heute Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt werden und wie man gegen Hassreden, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit durch Bildungs- und Rechtsinstrumente vorgehen kann.

Eine Radiokampagne wird auf dieses Projekt und seine Aktivitäten europaweit aufmerksam machen. Bürgerinnen und Bürger kommen zu Wort und können sich aktiv beteiligen.

on-the-run.eu

Zusammenfassung / Template

Mein Bild vom Frieden

"Mein Bild vom Frieden" steht als Symbol für "Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung". Es gibt kein Leben, keine Zukunft ohne Erinnerung.

Auch wenn inzwischen viele Bürger einen 'Schlussstrich' unter die Nazi-Vergangenheiten ziehen wollen, können wir nicht ohne ein Erinnern die Zukunft gestalten. "Mein Bild vom Frieden" will 70 Jahre nach Kriegsende an die 'Befreiung' (R.v.Weizsäcker) erinnern.

Befreiung, die immer neu entdeckt und gestaltet werden will. Dabei geht es um das schätzen und schützen errungener europäischer Werte: Frieden, Freiheit, Toleranz, Menschenwürde. "Mein Bild vom Frieden" will Neugier und Empathie fördern, um Europas Zukunft in Freiheit, Frieden und Würde - frei von Rassismus - zu sichern und zu gestalten.

'Im Krieg gibt es nur Verlierer' - das sagten viele Kriegsheimkehrer und das bringt der Lithographien-Zyklus von Max Beckmann "Die Hölle" sehr anschaulich auf Papier.

"Mein Bild vom Frieden" will Geschichte und Gegenwart ins Gespräch bringen, Gegenüberstellen, Diskutieren und für die Zukunft fruchtbar machen. Es werden in einer Recherche von allen Partnern Biographien von Menschen zusammengetragen, die 'ihr Bild vom Frieden' hatten - sowohl aus der NS-Zeit, wie auch in der Zeit der letzten 70 Jahre.

Junge Bürger werden eingeladen auf Straßen, Plätzen und Schulen ihr "Bild vom Frieden" (vom Leben in Frieden, Freiheit und Würde)'auf Leinwand' zu bringen.

In Ausstellungen werden diese Bilder jeweils in den Partnerländern zusammen mit Max Beckmanns Bilderzyklus ausgestellt und konfrontiert.

Im Rahmen dieser Ausstellungen werden

a) eine Lesenacht mit Texten über Krieg und Frieden durchgeführt und

b) eine Podiumsdiskussion mit den heutigen 'Künstlern', Schülern, Studenten Schulleitern, Politikern. Daraus entstehen Impulse für die Politiken, die auch im ausliegenden Projekt-Tagebuch aufgeschrieben werden können. Eine 3-tägige europäische Friedenskonferenz in RO bildet den Höhepunkt. Hier wird eine aktuelle Menschenrechtscharta verabschiedet.

http://vision-of-peace.eu/

Stasi - NSA

"STASI" möchte 25 Jahre nach dem 'Mauerfall' und dem Ende des 'Überwachungsstaates' zum  einen die deutsche Stasi-Geschichte in einem gesamteuropäischen Kontext diskutieren und aufarbeiten. Hierbei werden die Mechanismen herausgearbeitet, welche es der damaligen DDR erlaubt haben, bis in den privatesten Bereich der Menschen vorzudringen. Zum anderen wird Sensibilisierung erreicht, mit der in einer globalisierten Welt den aktuellen Bedrohungen der Menschenwürde durch Datenspeicherung und -überwachung begegnet werden kann. Hierbei wird insbesondere auch die Digitalisierung der Überwachung diskutiert.

http://stasi-nsa.eu/

Dapps Datenschutz – APP

ERASMUS+ Strategische Partnerschaft

Internet – (k)ein rechtsfreier Raum, Lehren und Lernen durch die Datenschutz-App zur Verbesserung der Medienkompetenz im Bereich der Erwachsenen- Jugend- und Schulbildung

Kurzbeschreibung

Datenschutz und die Sicherheit für Kinder und Jugendliche steht im Focus dieser Strategischen Partnerschaft. Die Privatsphäre ist ein hohes Gut in unserer Demokratie, die eine Online-Kompetenz von Eltern voraussetzt. Für Kinder ist die Beziehung in der Familie mit einem Austausch über Medieninhalte und Datenschutz und Daten-Bewertung der beste „Schutz“. Deshalb brauchen Eltern Information und ein Lernangebot, das ihnen beim Thema Datenschutz und -sicherheit und somit beim Schutz ihrer Kinder hilft. 

Mit „Internet – (k)ein rechtsfreier Raum“ will das Konsortium um Recht in Europa e.V. solch eine europäische Möglichkeit bieten: Die ‚DAPPS‘ (Datenschutz-App - webbasiert). Darin werden wichtige Informationen zu den Themenbereichen ‚Urheberrecht, Technische Sicherheit, Inhaltliche Sicherheit, Werbung, Cybermobbing etc. in Form von interaktiven Spielen, Lernmodulen verortet.

Zudem informiert sie die Nutzer(Eltern) über

- das ihnen zustehende Auskunftsrecht

- offline ein Passwort-Check, um die Sicherheit von Passwörtern zu beurteilen

- sie stellt einen „Reporter“-Tool bereit, mit dem Nutzer direkt Kontakt zu Behörden oder Datenschutzbeauftragten aufnehmen können und

- sie ermöglicht Eltern/Nutzern Dokumente sowie Fotos und Videos hochzuladen und zu versenden. Dieses Feature wird erheblich dazu beitragen, eine etwaige Hemmschwelle zur Meldung von Datenschutzverletzungen herabzusetzen. Ziel ist es, dass sich Eltern und ihre Kinder und Jugendliche sicherer im Netz bewegen können und alle beteiligten soweit es möglich ist über das Thema Datenschutz und Datensicherheit Bescheid wissen.

 

http://datapp.eu/