Finanzielle Grundbildung

RECHT IN EUROPA wird im Rahmen eines ERASMUS+ Projekts Material zum Lernen finanzieller Grundfertigkeiten entwickeln. Es geht um die Erstellung eines Curriculum und einer Challenge zum Lernen und Anwenden Finanzieller Grundbildung.

Unter Leitung von RECHT IN EUROPA in Jena und mit Partnern aus ganz Europa beginnt das Projekt aktuell mit einer Video-Konferenz als Ersatz für ein reales Kick-Off-Meeting.

DEMOKRATIE

https://demokrise.eu/

 

Unter Leitung von Recht in Europa e.V. in Jena startet ein neues Erinnerungsprojekt: Demokratie in der Krise? 30 Jahre nach der Wiedervereinigung – MEIN EUROPA - Europas Zukunft demokratisch und solidarisch gestalten.

Dieses Projekt wird über das Programm „EUROPA FÜR BÜRGERINNEN UND BÜRGER“ gefördert. Es nehmen teil Partnern aus Granada, Lüneburg und Pleven. Mit Zeitzeugen-Workshops wird sowohl an die Demokratische Wende erinnert als auch in Podiumsdiskussionen die aktuellen Herausforderungen der Demokratie diskutiert. Ein neues Format der Bürgerbeteiligung ist der „Foto-Marathon“, bei dem Fotos aus den beteiligten Städten entstehen, die Europa vor Ort sichtbar machen, aber auch diese Herausforderungen an- und aussprechen. Internationale Ausstellungen begleiten die Veranstaltungen im Rahmen dieses Projekts.

Digiethik

Ethik  - „Fürsorge und Bildung“ Professionalisierung der sozialen Arbeit in der Bildung ethischer Kompetenzen im digitalen Nutzungsverhalten

Impulspapier EUROPA

Positionspapier

Position Paper

http://digiethik.eu/ 

Zusammenfassung

Viele Menschen bewegen sich heute täglich und selbstverständlich in digitalen Sozialräumen. Für Kinder und Jugendliche gehört der Umgang mit digitalen Medien fix zum Alltag und sie beziehen oft einen Großteil ihrer Informationen über die Welt aus dem Internet.

Doch Plattformen des Social Web bieten auch ideale Bedingungen für die Verbreitung von Fake- News und Verschwörungstheorie. Vermeintliche Fakten und nicht belegte Meldungen werden als plausibel dargestellt und simple Erklärungen für eine komplexe Welt gegeben. Dadurch sind sie vor allem für Orientierung suchende Jugendliche attraktiv.

Immer häufiger wird gefordert, dass in Schulen, aber auch bei der Ausbildung von Fachkräften in der Kinder-und Jugendhilfe kompetente Aufklärung und Beschäftigung mit den Chancen und Risiken von Technologien stattfindet – die Förderung von Medienkompetenzen - Medienethik bzw. Media Literacy wird immer notwendiger.

In dem Projekt „ETHIK“ werden von dem erfahrenen europäischen Konsortium interaktive Lernmöglichkeiten zur Unterstützung des eigenen kritisch reflektierten Umgangs mit Medien in Form eines Spieles und Arbeitsmaterialien zum Bereich Medienethik entwickelt.

Es entsteht:

- ein Qualifizierungsangebot in Form einer E-Lernplattform mit ausführlichem Material zu den Hintergründen und Handlungsmöglichkeiten,

- eine entsprechende webbasierte App sowie

- ein Kartenspiel zum kritisch reflektierten Umgangs mit Medien

Alle Ergebnisse werden in enger Zusammenarbeit mit Fachkräften vor Ort entwickelt. Über Presse Social Media und E-Mail Kontakte werden diese regelmäßig informiert.

education@home

mehrsprachiger - digitaler Elternratgeber in Medienerziehungsfragen in Form einer webbasierten APP

Zusammenfassung

Eltern aller Kulturen sind daran interessiert, dass sich ihre Kinder gut entwickeln können, in der Schule erfolgreich lernen und gesund aufwachsen. Jedes Jahr werden in Europa über 3,7 Millionen Kinder geboren, die in eine dicht umlagerte Medienwelt hineinwachsen, deren Entwicklung eine unaufhaltsame Medienprägung mit sich bringt. Aus unserer Sicht die größte Herausforderung in der Geschichte der Erziehung, verbunden mit einer dauernden Aufgabe der präventiven Auseinandersetzung. Das weiß auch das europäische Parlament, es hat bereits 2012 aufgerufen: "beim Schutz von Kindern in der digitalen Welt alle Möglichkeiten auszuschöpfen und Eltern systematisch zu schulen“. Eltern sind daher die direkte Zielgruppe in @home. Der Bedarf an europäischer Elternbildung hinsichtlich ihrer eigenen Medienkompetenz, aber insbesondere auch ihrer Medienerziehung steigt länderübergreifend. Kinder und Jugendliche sind heute nicht nur immer früher in den digitalen Medien zu Hause und finden immer komplexere Online-Welten und Möglichkeiten vor. Hervorzuheben ist auch, dass sich der Konsum, anders als in der realen Welt, der elterlichen Kontrolle entzieht und Eltern heute häufig über wenig Medienwissen und Medienkompetenz verfügen. "Kinder merken schnell, dass sie in diesem Bereich ihren Eltern überlegen sind“ Es entwickelt sich eine familiäre Problematik angesichts scheiternder Grenzsetzungen resignierender Eltern und zunehmend erlebter Hilflosigkeit, die als permanentes Konfliktfeld Auswirkungen auf das Familienleben hat. Wenngleich dieser steigende Bedarf an Elternbildung existiert, scheint sich die Unterstützungsform, die Eltern benötigen, zu verändern. Elternabende an Schulen sind rückläufig und Online-Seminarräume werden nachgefragt. Warum? Die Anfahrt entfällt und eine zusätzliche Kinderbetreuung muss auch nicht finanziert und organisiert werden. Die Anonymität ist gegeben, was gerade bei sensiblen Themen hilfreich sein kann. Digitale Lernmittel haben zudem den Vorteil, auch auf die zunehmend unterschiedlichen Voraussetzungen, Erfahrungen und Interessen der Lernenden eingehen zu können. Mit digitalen Medien kann das Lernen noch aktiver und noch individueller gestaltet werden. Elternbildung in Europa sollte daher heute vermehrt frei, das heißt in nicht institutionalisierten Kontexten stattfinden und seit der Möglichkeit des Lernens mit neuen Medien auch unabhängig von Ort und Zeit. Mit der Umsetzung von @home unter Einbeziehung von Politik, Kommune und Eltern selbst, stellen wir uns in einem Konsortium aus BE, BG, GR, SI und DE dieser nachhaltigen Bildungsaufgabe mit einer Doppelstrategie: die einerseits auf die Vermittlung instrumentell-qualifikatorischer Fähigkeiten aufbaut, und anderseits vor allem dem kritisch reflektierten Umgang bedient. Beides miteinander zu verbinden und in den sozialen Kontext der Medienerziehung in der Familie zu integrieren, ist erklärtes Ziel von"@home". In der Umsetzung werden folgende Ergebnisse erwartet: 1. Eine mehrsprachige digitale Elternsprechstunde in Form einer webbasierten APP „Education @home“ in 7 Sprachen incl. Arabisch und Englisch mit folgenden Features: 12 Lehrfilme zur Unterstützung des eigenen kritisch reflektierten Umgangs mit Medien Arbeitsmaterialien zur Vermittlung von Basiskompetenzen mit monatlicher Expertenstammtisch 3. Monatlicher Fragenspeicher 4. Fünf runde Tische mit Stakeholdern und einem Abschlusssymposium in Brüssel Die Forschungslage, der Blick und die Erfahrung in Europa ist unterschiedlich, daher brauchen wir ein transnationales Lernen im fachlichen Austausch, auf der Suche nach Lösungsansätzen. Mit der Umsetzung von "@home" gestalten wir das europäische Querschnittthema: „Medienkompetenzbildung“ durch interpersonelle, interkulturelle und soziale Kompetenzen in Europa aktiv mit. Die gemeinsame Herausforderung der Stärkung von Medienkompetenzen der Eltern weicht kulturell-traditionell gefestigte Erziehungsmethoden auf und schafft Raum für intelligentes, nachhaltiges Lernen. Da dieses Bildungsthema durch das schnelle Wachstum noch sehr jung ist, haben wir in Europa Nachholbedarf in der Präventionsarbeit.

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